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Reiseziel Italien: Der Trevi Brunnen

Der Brunnen ist der Endpunkt der antiken Wasserleitung der Aqua Virgo (italienisch Acqua Vergine), die von Giacomo della Porta 1570 wieder in die Stadt geführt wurde. Schon unter Alexander VII. Chigi (r. 1655-67) gab es Pläne, den Brunnen-becken architektonisch zu erfassen. Angelegt wurde die Fontana di Trevi schließlich 1732-51 von Nicola Salvi.

Möglicherweise geht sein Entwurf auf einen verlorengegangen Plan Berninis zurück. Den Figurenschmuck führte Pietro Bracci nach Salvis Tod aus. In der Mitte unter einem dreiachsigen Triumphbogen steht der Gott Neptun auf einem von zwei Meerespferden gezogenem Wagen, umgeben von Muscheln und Tritonen.

Das Wasser strömt über künstliche Felsen und umspült die Figuren, bis es schließlich von einem halbrunden Becken aufgefangen wird, von wo aus der Kreislauf aufs neue beginnt. Der Name Fontana di Trevi geht nicht auf das gleichnamige umbrische Bergstädtchen zurück, sondern  beruht auf die Gegebenheit, dass der Brunnen am Schnittpunkt dreier Wege (tre vie) steht.

Wenn Sie nach Rom zurückkehren möchten, sollten Sie eine Münze in die Fontana di Trevi werfen. Aus eigener Erfahrung ist zu bestätigen, dass an dem Aberglaube doch ein Stückchen Wahrheit ist.

Foto: Pixabay

 

 

Unternehmen in Deutschland – Mindestlohn: was ändert sich 2019

Quelle: DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND


Gesetzlicher Mindestlohn im Jahr 2019: 9,19 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1.1.2017 8,84 Euro pro Stunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag im Oktober per Verordnung gefolgt. Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro gestiegen und wird zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro angehoben.

So geht’s weiter
  • Die Mindestlohn-Kommission hat sich am 26. Juni 2018 beraten und eine Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro und zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro empfohlen.
  • Diesen Vorschlag hat die Mindestlohnkommission an die Bundesregierung gerichtet, die den neuen Mindestlohn am 31. Oktober 2018 per Verordnung festgelegt hat. Er gilt seit 1.1.2019.

    Der gesetzliche Mindestlohn gilt weiterhin NICHT für:

    • Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung,
    • Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter – im Rahmen der 
      Berufsausbildung,
    • Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer 
      Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit,
    • Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer 
      schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet,
    • Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer 
      von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder 
      Aufnahme eines Studiums dient,
    • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu 
      einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvor-
      bereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen,
    • ehrenamtlich Tätige.

    Daneben galt für Tarifverträge, die Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn vorsehen, eine Übergangsfrist. Diese Frist ist inzwischen ausgelaufen. In keiner Branche darf 2019 (abgesehen von den oben genannten Personengruppen) weniger gezahlt werden als es der gesetzliche Mindestlohn vorsieht.

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