Category: Unternehmung & Steuern

Bürokratieentlastungsgesetz III verabschiedet

Il presente articolo è traducibile anche in lingua italiana e inglese tramite un’applicazione online. Circa possibili divergenze tra contenuto originale  in lingua tedesca e risultato della traduzione  la nostra redazione non si assume alcuna responsabilità

Quelle: Haufe.de

Anhebung der Kleinunternehmergrenze

Unternehmer und Gründer mit geringen Umsätzen beantragen gerne beim Finanzamt die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG. Diese Regelung vereinfacht den Arbeitsalltag enorm, da die Unternehmer dann von der Umsatzsteuer befreit sind und damit auch keine monatlichen oder vierteljährlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben müssen. Bisher können nur Kleinunternehmer von dieser Vereinfachungsregelung profitieren, wenn

  • ihr Umsatz im vergangenen Kalenderjahr unter 17.500 EUR lag (neu: unter 22.000 EUR) und
  • ihr Umsatz im laufenden Kalenderjahr bei maximal 50.000 EUR liegt.

Die erste Grenze (17.500 EUR) wurde nun im Rahmen des  BEG III angehoben und gilt ab 1.1.2020 nun auch für Kleinunternehmer mit einem Umsatz bis 22.000 EUR (d.h. erstmals bezogen auf den Umsatz 2019). Im Klartext: Es können künftig mehr Unternehmer von dieser Regelung Gebrauch machen und jeder, der nun unter dieser Umsatzschwelle liegt, sollte die Anwendung gründlich durchdenken. Denn: Die Kehrseite der Medaille ist, dass im selben Zuge natürlich auch kein Anspruch mehr auf einen Vorsteuerabzug besteht. Planen Sie bspw. größere Anschaffungen, kann sich der Vorsteuerabzug durchaus positiv bemerkbar machen und es lohnt sich, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Allerdings sind Sie bei einem Verzicht fünf Jahre lang an Ihre Entscheidung gebunden.

 

Praxis-Tipp: Umsatz hochrechnen und ehrlich schätzen

Gründer, die bspw. mitten im Jahr ihr Unternehmen gründen, müssen hierbei beachten, dass die Umsätze auf das gesamte Jahr „hochgerechnet“ werden. Wer also beispielsweise in 6 Monaten 15.000 EUR umsetzt, der hat hochgerechnet einen Umsatz von 30.000 EUR und scheidet damit aus der Kleinunternehmerregelung aus. Wer sich verschätzt, muss dem Finanzamt nachweisen, dass er mit den zusätzlichen Einnahmen nicht rechnen konnte. Kann der Unternehmer das, bleibt er im laufenden Jahr zwar umsatzsteuerbefreit, wird aber im nachfolgenden Jahr umsatzsteuerpflichtig – ganz gleich, wie hoch die Umsätze dann tatsächlich ausfallen. Kann er dagegen nicht glaubhaft machen, dass er mit den zusätzlichen Einnahmen nicht rechnen konnte, muss er rückwirkend für das laufende Jahr Umsatzsteuer entrichten. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen.

Vierteljährliche USt-Voranmeldung für Gründer

Neugründer eines Unternehmens müssen künftig nicht mehr monatlich, sondern dürfen vierteljährlich ihre Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben. Dieser Vorteil erleichtert die Gründungsphase, ist jedoch zeitlich befristet und findet nur Anwendung, wenn die Umsatzsteuer, die im konkreten Fall entrichtet werden muss, voraussichtlich 7.500 EUR nicht überschreitet. Dabei gilt: Auch hier muss die Umsatzsteuer in eine Jahressteuer „hochgerechnet“ werden. Die Neuerung gilt zudem erst für die Besteuerungszeiträume 2021 bis 2026.

Einfachere Aufbewahrung von elektronischen Daten

Bekommt ein Unternehmer eine Außenprüfung, darf das Finanzamt die Steuerdaten, die der Unternehmer mithilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt hat, einsehen, das System nutzen sowie eine maschinelle Auswertung oder eine Speicherung dieser Daten auf einem Datenträger fordern. Im Falle eines Systemwechsels oder einer Datenauslagerung musste der Unternehmer bisher das verwendete Datenverarbeitungssystem mindestens 10 Jahre im Betrieb halten. Das ändert sich nun, denn nach dem neuen § 147 Abs. 6 AO dürfen alte Datenverarbeitungsprogramme nun guten Gewissens 5 Jahre nach dem Wechsel bzw. der Datenauslagerung beseitigt werden, sofern ein Datenträger mit den gespeicherten Steuerunterlagen aufbewahrt wird! Auf jeden Fall eine Verbesserung!

Schnellerer Aufstieg zum Steuerberater

Gute Neuigkeiten für alle Mitarbeiter im Rechnungswesen: Wer eine kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat oder eine andere gleichwertige Vorbildung besitzt, kann künftig nach weiteren 8 Jahren praktischer Tätigkeit zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden. Erfolgreich geprüfte Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte können dies sogar schon nach 6 Jahren Berufspraxis tun und damit schneller als gedacht die Karriereleiter emporklettern. Die Neuerung gilt erstmals für Prüfungen, die nach dem 31.12.2020 beginnen.

News für Existenzgründer: Coronavirus: Hilfen für (junge) Unternehmen

Die Bundesregierung bietet umfangreiche Maßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen an, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen zu wirken.

Darlehen, Kurzarbeitergeld und Bürgschaften schützen Arbeitsplätze und statten Unternehmen mit ausreichend Liquidität aus. Zuschüsse unterstützen Solo-Unternehmen, Freiberuflerinnen und Freiberufler, damit sie gut durch die Krise kommen.

Alle Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Zur Beantwortung Ihrer Fragen stehen darüber hinaus Hotlines zur Verfügung, deren Telefonnummern Sie ebenfalls auf der Webseite finden. >>> weiterlesen
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(BMWi): das „4.0-Kompetenzzentrum Handel“

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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Anfang Juli hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das „4.0-Kompetenzzentrum Handel“ für kleine und mittlere Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer eröffnet. Der Auftakt war offensichtlich erfolgreich: „Ja, wir sind sehr zufrieden. Das Interesse der Händler an dem neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel ist sehr groß“, sagt Holger Seidenschwarz von ibi research an der Universität Regensburg GmbH. Die Forschungseinrichtung gehört zu den Partnern des Kompetenzzentrums.

(Angehende) Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bei den Expertinnen und Experten über die Möglichkeiten der Digitalisierung ihres (zukünftigen) Handelsunternehmens informieren. Zu den deutschlandweiten und kostenfreien Angeboten gehören außerdem Workshops, Unternehmersprechstunden, Podcasts, Checklisten und Infomaterialien. Darüber hinaus wird das Kompetenzzentrum Handel mit dem DigitalMobil Handel (DiMo) auf Tour gehen. In Berlin, Regensburg, Köln und Langenfeld wird es Erlebniszentren geben, in denen die Händler digitale Lösungen testen können.

Der Bedarf an diesem vielseitigen Serviceangebot sei auf jeden Fall vorhanden, ist Holger Seidenschwarz überzeugt: „Während sich der Anteil des E-Commerce an den Einzelhandelsumsätzen 2017 noch auf 9,6 Prozent belief, zeigt die Prognose von ibi research einen Anstieg auf über 15 Prozent bis zum Jahr 2024.“ Wer heute im Handel startet, sollte daher in seinem Businessplan auch die Möglichkeiten zur Digitalisierung seines Handelsgeschäftes berücksichtigen. „Nötig ist ein durchdachtes Konzept, am besten in einer erfolgversprechenden Nische. Dabei müssen die betriebswirtschaftlichen Eckpunkte stimmen. Dazu zählt zum Beispiel die Wahl der Vertriebskanäle, denn hinter dem Verkauf auf Marktplätzen steckt eine andere Kostenstruktur als hinter dem eigenen Online-Shop“, weiß Holger Seidenschwarz. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kolleginnen steht er ratsuchenden (angehenden) Unternehmerinnen und Unternehmern zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum Handel ist Teil der „Mittelstand Digital“-Initiative des BMWi und damit in ein Netzwerk von Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren eingebunden. Neben ibi researchsind weitere Partner aus der Wissenschaft am Kompetenzzentrum Handel beteiligt. Konsortialleiter ist der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE).

Unternehmen in Deutschland – Mindestlohn: was ändert sich 2019

Quelle: DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND


Gesetzlicher Mindestlohn im Jahr 2019: 9,19 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1.1.2017 8,84 Euro pro Stunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag im Oktober per Verordnung gefolgt. Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro gestiegen und wird zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro angehoben.

So geht’s weiter
  • Die Mindestlohn-Kommission hat sich am 26. Juni 2018 beraten und eine Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro und zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro empfohlen.
  • Diesen Vorschlag hat die Mindestlohnkommission an die Bundesregierung gerichtet, die den neuen Mindestlohn am 31. Oktober 2018 per Verordnung festgelegt hat. Er gilt seit 1.1.2019.

    Der gesetzliche Mindestlohn gilt weiterhin NICHT für:

    • Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung,
    • Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter – im Rahmen der 
      Berufsausbildung,
    • Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer 
      Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit,
    • Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer 
      schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet,
    • Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer 
      von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder 
      Aufnahme eines Studiums dient,
    • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu 
      einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvor-
      bereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen,
    • ehrenamtlich Tätige.

    Daneben galt für Tarifverträge, die Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn vorsehen, eine Übergangsfrist. Diese Frist ist inzwischen ausgelaufen. In keiner Branche darf 2019 (abgesehen von den oben genannten Personengruppen) weniger gezahlt werden als es der gesetzliche Mindestlohn vorsieht.

Unternehmen in Deutschland: Bewirtungskosten – prüfen, welche Kosten zu 100 % abziehbar sind

Quelle: haufe.de

Bewirtungskosten: So gehen Sie vor

Für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass können Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Steuerlich sind hier jedoch Einschränkungen zu beachten sowie formale Voraussetzungen und Nachweispflichten zu erfüllen. Eine Bewirtung liegt vor, wenn Personen

  • Speisen,
  • Getränke,
  • sonstige zum sofortigen Verzehr bestimmte Genussmittel sowie
  • dazugehörige Nebenkosten (Trinkgelder, Garderobe)

dargereicht werden. Die Versorgung von Personen mit Kaffee, Tee, Getränken und Gebäck, z. B. im Rahmen von Besuchen oder Besprechungen, stellt keine Bewirtung im steuerlichen Sinn dar – sofern der Umfang geringfügig ist und es sich um eine übliche Geste der Höflichkeit handelt.

30 % der Aufwendungen sind beim Jahresabschluss als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben zu berücksichtigen. Die Vorsteuer kann allerdings aus den gesamten Bewirtungskosten (100 %) geltend gemacht werden. Sind die Aufwendungen nicht angemessen, ist ein Vorsteuerabzug aber generell nicht möglich.

Die steuerlichen Voraussetzungen zur Anerkennung von Bewirtungsaufwendungen sowie die entsprechenden Nachweispflichten sollten zumindest stichprobenartig überprüft werden, da diese Belege häufig im Fokus von Betriebsprüfern stehen.

Arbeitnehmerbewirtung sind vollumfänglich Betriebsausgaben

Aufwendungen für die ausschließliche Bewirtung von Arbeitnehmern, z. B. bei Betriebsfesten, können voll abgezogen werden, da eine solche Bewirtung in der Regel nicht geschäftlich, sondern allgemein betrieblich veranlasst ist. Hier gilt allerdings seit 2015 ein lohnsteuerfreier Freibetrag von 110 EUR pro teilnehmenden Arbeitnehmer. Die diesen Freibetrag übersteigenden Kosten sind vollumfänglich lohnsteuerpflichtig. Der Arbeitgeber kann allerdings die Lohnsteuer pauschal mit 25 % ermitteln und übernehmen, um die Teilnahme der Mitarbeiter nicht im Nachgang mit anfallender Lohnsteuer zu bestrafen. In die 110-EUR-Freibetragsgrenze sind allerdings auch die Kosten für teilnehmende Partner und Kinder mit einzubeziehen.

Nicht nur zur richtigen Verbuchung, sondern auch zur Ordnungsmäßigkeit der Belege gibt es zusätzliche Vorschriften

Diese Aufzeichnungen müssen Sie führen

Zum Nachweis der Bewirtungskosten hat der Unternehmer schriftlich aufzuzeichnen:

  • Ort,
  • Tag,
  • Anlass der Bewirtung,
  • die Teilnehmer sowie
  • die Höhe der Aufwendungen.

Die verzehrten Speisen und Getränke müssen aus der Rechnung einzeln aufgeschlüsselt mit Angabe der Einzelpreise hervorgehen. Die Finanzverwaltung erkennt nur noch solche Rechnungen an, die maschinell erstellt und registriert werden; die früher übliche handschriftliche „Zusammenrechnung“ auf dem Kellnerblock reicht nicht aus. Ab einem Betrag von 250 EUR  muss die Rechnung zudem den Namen des bewirtenden Steuerpflichtigen enthalten.

Für die Geltendmachung von Bewirtungskosten als Betriebsausgabe sind Höhe und geschäftliche Veranlassung zeitnah – spätestens im Rahmen des Monatsabschlusses – schriftlich nachzuweisen. Von einer Abarbeitung der unterjährig gesammelten Bewirtungsbelege im Rahmen des Jahresabschlusses ist abzuraten.

Steuertipps für Unternehmen

1-%-Regelung – Berechnung bei umsatzsteuerpflichtigem Unternehmer. Wer kein Fahrtenbuch führt, muss die private Nutzung bei der Einkommensteuer zwingend nach der 1-%-Regelung ermitteln. Und wie bucht man diese Variante? weiter >>>

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Steuer in Deutschland: Anleitung vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt)

Quelle: Steuertipps.de

Bei der vorausgefüllten Steuererklärung können Sie Daten, welche elektronisch bei Ihrem Finanzamt hinterlegt wurden, abrufen und in Ihren Steuerfall einspielen. Folgende Belege sind derzeit abrufbar:

  • Ihre Stammdaten wie Vorname, Name, Adresse, Geburtsdatum, Religion, Bankverbindung

  • Lohnsteuerbescheinigung (LStB), besondere LStB

  • Lohnersatzleistungen

  • Rentenbezugsmitteilung (RBM)

  • Bescheinigung zur Kranken- und Pflegeversicherung

  • Bescheinigung über Beitrage zur Riester-Rente

  • Bescheinigung über Beitrage zur Basisversorgung (Rürup-Rente)

Der Vorteil im elektronischen Datenabruf liegt in der Zeitersparnis sowie in der Verringerung der Eingabefehler beim Übertragen der Werte.

Um an dem Verfahren der vorausgefüllten Steuererklärung teilnehmen zu können, brauchen Sie zunächst ein IDNr.-Benutzerkonto bei www.elsteronline.de. Hierbei benötigen Sie Ihre persönliche Steueridentifikationsnummer. Diese haben Sie bereits von der Finanzverwaltung per Post erhalten. Sie finden diese Identifikationsnummer auch in Ihrem Steuerfall unter Weitere Angaben – Steuernummer / Finanzamt.

Unternehmen in Deutschland: Geschenke – Sie müssen die Kosten ganz genau zuordnen

Quelle: haufe.de

Geschenke: So gehen Sie vor

Geschenke und Bewirtungen dürfen aufgrund steuerlicher Vorschriften nur auf bestimmten, vorgesehenen Konten gebucht werden. Zudem bestehen spezielle Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten. Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, kann dies die Anerkennung als Betriebsausgabe gefährden. Die Aufzeichnungen haben grundsätzlich zeitnah zu erfolgen – in der Regel innerhalb eines Monats. Außerdem dürfen auf den Konten „Geschenke“ oder „Bewirtungen“ keine anderen Aufwendungen wie beispielsweise Werbekosten, Zugaben u. Ä. erfasst werden. Wegen der besonderen Aufzeichnungspflichten für Geschenke und Bewirtungen sollte hier besonders darauf geachtet werden, Fehlbuchungen zu vermeiden. Eine korrekte steuerliche Abwicklung der Aufwendungen für Geschenke und Bewirtungen wird einen Betriebsprüfer positiv stimmen.

Geschenke: Freigrenze beachten

Geschenke sind unentgeltliche Zuwendungen an einen Dritten.

Arbeitsschritte

 

Bereinigen Sie die Konten „Geschenke“ und „Bewirtungskosten“ von eventuellen fremden Buchungen wie beispielsweise Streuartikel, Zugaben und Aufmerksamkeiten, indem Sie diese auf die entsprechenden Sachkonten umbuchen.

 

Buchen Sie Geschenke an Dritte mit einem Gesamtwert von über 35 EUR pro Empfänger sowie Sachgeschenke an Arbeitnehmer um.

 

Wurden die Höchstgrenzen überschritten, kommt für Geschenke ggf. eine Pauschalversteuerung in Betracht (§ 37b EStG).

 
Liegen hinsichtlich der Geschenke ausreichende Dokumentationen über Höhe und Empfänger vor?  

Geschenke bis 35 EUR je Empfänger abziehbar

Grundsätzlich können Geschenke bis 35 EUR je Empfänger und je Wirtschaftsjahr steuerlich als Betriebsausgabe abgezogen werden. Wird diese Grenze – auch nur geringfügig – überschritten, entfällt der Abzug in vollem Umfang. Um die Einhaltung der Grenze nachvollziehen zu können, verlangt das Finanzamt zu den einzelnen Geschenken detaillierte Nachweise, u. a. eine Liste der jeweiligen Empfänger.

Geschenke pauschal versteuern

Werden Geschäftsfreunden Geschenke gemacht, muss der Beschenkte unter Umständen auf den Wert des Geschenks Steuern zahlen. Dann ist die Freude über das erhaltene Geschenk schnell dahin. Um dies zu vermeiden, kann der Schenkende einheitlich sämtliche Geschenke des Jahres pauschal mit 30 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer versteuern (§ 37 b EStG) – und damit die Steuerpflicht des Beschenkten quasi übernehmen. Die Pauschalierung ist ausgeschlossen, wenn der Wert eines einzelnen Geschenks oder die Geschenke je Empfänger und Jahr 10.000 EUR übersteigen.

Geschenke an Arbeitnehmer vollständig abziehbar

Geschenke des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer sind für den Unternehmer in voller Höhe als Betriebsausgaben abziehbar. Sofern Sachzuwendungen für einen besonderen Anlass üblich sind und den Wert von 60 EUR pro Arbeitnehmer nicht überschreiten, sind sie als steuerfreie freiwillige soziale Aufwendung zu erfassen und somit auch beim Arbeitnehmer ohne Versteuerung. Ohnehin sind Sachbezüge bis 44 EUR monatlich lohnsteuerfrei. Ansonsten kommt die Buchung als steuerpflichtiger Arbeitslohn auf einem Konto für Löhne oder Gehälter infrage.

Streuartikel, Zugaben und ­Aufmerksamkeiten

Nicht als Geschenke im steuerlichen Sinn werden Streuartikel, Zugaben und Aufmerksamkeiten eingestuft. Damit unterliegen sie nicht den hohen Anforderungen zur Anerkennung als Betriebsausgabe. Folgende Unterscheidung hat sich in der steuerlichen Rechtsprechung gebildet:

Streuartikel – Gegenstände von geringem Wert bis etwa 10 EUR – werden zu Hunderten oder Tausenden verschenkt, ohne dass die Empfänger bekannt sind und benannt werden müssen. Für diese Artikel besteht kein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen; vielmehr soll ein allgemeiner Werbeeffekt erzielt werden.

Zugaben werden dagegen beim Verkauf von Gegenständen kostenlos beigegeben. Sie sind deshalb als Kosten der Warenabgabe zu behandeln und abzugsfähig.

Als Aufmerksamkeit gilt die Darreichung von Kaffee, Gebäck, kleinen Snacks, Bonbons für Kinder u.Ä. Die Abgrenzung zur Bewirtung mit Speisen, die besonderen Abzugsbeschränkungen unterliegt, kann aber schon bei einer Bockwurst anfangen. Es handelt sich aufgrund des geringen Werts nicht um Geschenke (von daher ist keine Empfängerliste zu führen), aber auch nicht um Zugaben beim Warenverkauf, die getrennt zu erfassen sind.

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Ideas und Opportunities: Mystery Lunch, lo sviluppo aziendale nasce a tavola

Partendo  dalla constatazione che la creatività all’interno delle imprese viene favorita dal dialogo tra le persone,  tre amici di Monaco Baviera  hanno creato  la start-up „TheInnerCrowd UG“, proponendo il cosiddetto  „Mistery Lunch“. In sintesi si tratta di un Cloud-Service (ovvero di un servizio di connessione online) che ha come Target principale le grandi imprese e  come scopo  fare incontare diverse persone senza alcuna precedente conoscenza reciproca.

Atrraverso il Mystery-Lunch-Online-Tool vengono scelti, a intervalli regolari, collaboratori appartenenti a reperti differenti e invitati ad un pranzo collettivo. Con l’aiuto di un algoritmo „intelligente“ si incentivano le idee che favorisscono la cooperazione e lo sviluppo aziendale, eliminando il più possibile il silo-thinking, ovvero la tendenza organizzativa  tendente a favorire la divisione tra i reparti, dannegiando gli obiettivi aziendali comuni. In questo modo  si favorisce non solo l’aumento della produttività  ma anche la soddisfazione dei dipendenti.

Il Mystery-Lunch è stato testato  in Germania da Telefonica e già esporato all’interno del grippo  in altri quattro stati europei.

Fino ad ora sono stati organizzati così più di 4000 Mystery-Lunchs, ovvero 4000 ocassioni per far crescere le imprese solo attraverso una più marcata collaborazione tra dipendenti

Per saperne di più (articolo in lingua tedesca) http://www.starting-up.de/geschaeftsideen/web-und-it/geschaeftsidee-mystery-lunch.html

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