Firmengründung: Anmeldung & Formalitäten

das „4.0-Kompetenzzentrum Handel“ für kleine und mittlere Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer eröffnet

Firmengründung: Formalitäten – Publikationen

Gewerbliche Gründer müssen ihr Vorhaben beim Gewerbeamt der Gemeinde bzw. Stadt, in der der Betrieb eröffnet wird, anmelden.
Beispiel Gewerbeanmeldung öffnen 
Unterlagen: - Personalausweis oder Reisepass - Erlaubnis je nach Tätigkeit - für Handwerker (Handwerke mit Meisterpflicht) - Nachweis über Eintragung in die Handwerksrolle: einen Handelsregisterauszug, falls das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist - ggf. ist ein Führungszeugnis oder die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister erforderlich
Das Gewerbeamt informiert automatisch folgende Behörden, um Sie dort anzumelden: - zuständige Berufsgenossenschaft- - Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) - Amtsgericht (Handelsregister) - das Gewerbeaufsichtsamt (zuständig für den Arbeits- und Gesundheitsschutz Ihrer Angestellten und Kunden; überprüft z.B. Öfen, Getränkeausschank).
Als Gründer müssen Sie Ihrem Finanzamt innerhalb eines Monats nach Betriebseröffnung Ihrer Tätigkeit den ausgefüllten „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ elektronisch übermitteln.
Beispiel Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

In dem Fragenbogen sind die Umsatz- und Gewinnerwartungen realistisch zu schätzen.
Die Informationen sind für die steuerliche Einordnung Ihrer Tätigkeit durch das Finanzamt sehr wichtig.
Nach der Bearbeitung Ihres "Fragebogens zur steuerlichen Erfassung" erhalten Sie vom dem Finanzamt die Steuernummer.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Anfang Juli hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das „4.0-Kompetenzzentrum Handel“ für kleine und mittlere Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer eröffnet. Der Auftakt war offensichtlich erfolgreich: „Ja, wir sind sehr zufrieden. Das Interesse der Händler an dem neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel ist sehr groß“, sagt Holger Seidenschwarz von ibi research an der Universität Regensburg GmbH. Die Forschungseinrichtung gehört zu den Partnern des Kompetenzzentrums. (Angehende) Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bei den Expertinnen und Experten über die Möglichkeiten der Digitalisierung ihres (zukünftigen) Handelsunternehmens informieren. Zu den deutschlandweiten und kostenfreien Angeboten gehören außerdem Workshops, Unternehmersprechstunden, Podcasts, Checklisten und Infomaterialien. Darüber hinaus wird das Kompetenzzentrum Handel mit dem DigitalMobil Handel (DiMo) auf Tour gehen. In Berlin, Regensburg, Köln und Langenfeld wird es Erlebniszentren geben, in denen die Händler digitale Lösungen testen können. Der Bedarf an diesem vielseitigen Serviceangebot sei auf jeden Fall vorhanden, ist Holger Seidenschwarz überzeugt: „Während sich der Anteil des E-Commerce an den Einzelhandelsumsätzen 2017 noch auf 9,6 Prozent belief, zeigt die Prognose von ibi research einen Anstieg auf über 15 Prozent bis zum Jahr 2024.“ Wer heute im Handel startet, sollte daher in seinem Businessplan auch die Möglichkeiten zur Digitalisierung seines Handelsgeschäftes berücksichtigen. „Nötig ist ein durchdachtes Konzept, am besten in einer erfolgversprechenden Nische. Dabei müssen die betriebswirtschaftlichen Eckpunkte stimmen. Dazu zählt zum Beispiel die Wahl der Vertriebskanäle, denn hinter dem Verkauf auf Marktplätzen steckt eine andere Kostenstruktur als hinter dem eigenen Online-Shop“, weiß Holger Seidenschwarz. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kolleginnen steht er ratsuchenden (angehenden) Unternehmerinnen und Unternehmern zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum Handel ist Teil der „Mittelstand Digital“-Initiative des BMWi und damit in ein Netzwerk von Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren eingebunden. Neben ibi researchsind weitere Partner aus der Wissenschaft am Kompetenzzentrum Handel beteiligt. Konsortialleiter ist der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE).
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